GLS und DPD starten gemeinsames Paketlocker-Netzwerk inboxx
Arzneimittel‑Last‑Mile‑Zustellung: Grenzen von Paketlockern wie GLS/DPD „inboxx“
Die Last‑Mile‑Zustellung von Arzneimitteln ist einer der sensibelsten Bereiche der Gesundheitslogistik. Mit dem neuen Paketlocker‑Netzwerk „inboxx“ von GLS und DPD, das bis 2027 auf rund 20.000 Out‑of‑Home‑Standorte mit bis zu 6.000 automatisierten Paketstationen ausgebaut werden soll, rückt erneut die Frage in den Fokus:
Sind Paketlocker für die Arzneimittel‑Zustellung auf der letzten Meile geeignet?
https://retail-news.de/gls-dpd-inboxx-paketlocker-deutschland/
Was plant GLS/DPD mit inboxx?
GLS und DPD bündeln mit inboxx ihre bestehende Infrastruktur zu einem anbieteroffenen Netzwerk für Paketabholung und -versand. Ziel ist eine höhere Zustellquote, mehr Flexibilität für Endkunden und eine Entlastung der klassischen Haustürzustellung. [retail-news.de], [onlinemarktplatz.de]
Das Konzept eignet sich besonders für:
- E‑Commerce
- Click‑&‑Collect im Einzelhandel
- Konsumgüter ohne regulatorische Anforderungen
Arzneimittel‑Last‑Mile: besondere Anforderungen
Die Zustellung von Arzneimitteln auf der letzten Meile unterliegt jedoch strengen gesetzlichen Vorgaben. Entscheidend sind u. a.:
- durchgehende Verantwortung eines pharmazeutischen Unternehmers oder einer Apotheke
- Einhaltung der Good Distribution Practice (GDP)
- kontrollierte Übergabe an den Patienten
- Sicherstellung definierter Temperaturbereiche
- Vermeidung unbeaufsichtigter Abstellorte
Diese Anforderungen gelten unabhängig davon, ob ein Arzneimittel kühlpflichtig ist oder nicht.
Gern tauchen wir uns mit Ihnen zu Möglichkeiten des Einsatzes für Arzneimittel Zustellung aus.